SOL Soziales Lernen · Modul 001
Fortschritt
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Für Schüler:innen · empfohlen für Klasse 5/6

Gefühle wahrnehmen und benennen

Gefühle sind Hinweise. Du lernst, sie genauer zu benennen, von Gedanken und Handlungen zu unterscheiden und eine sichere nächste Handlung auszuwählen.

Gefühle zeigen: Etwas ist gerade wichtig. Du lernst Wörter für Gefühle. Du entscheidest, was als Nächstes helfen kann.

45–60 Minuten Klassen 5–10 Allein oder begleitet
Ein Kompass mit den vier Gefühlsrichtungen froh, traurig, wütend und unsicher

Dein Ziel

Das kannst du nach dem Modul

WahrnehmenKörperzeichen können auf Gefühle hinweisen. Bei Menschen können sie unterschiedlich sein.
UnterscheidenDu kannst Gefühl, Gedanke, Bedürfnis und Handlung auseinanderhalten.
HandelnDu findest einen sicheren und respektvollen nächsten Schritt.

Woran merkst du, dass du es kannst? Du kannst in einer erfundenen Situation mehrere mögliche Gefühle nennen und eine hilfreiche Handlung begründen.

So passt das Modul zu deiner Klassenstufe
  • Klasse 5/6: Nutze „Sicher“, die Wortkarten und die Schrittfolge.
  • Klasse 7/8: Nutze „Standard“ und begründe Entscheidungen mit Sicherheit, Respekt und Umsetzbarkeit.
  • Klasse 9/10: Nutze „Weiterdenken“ und prüfe zusätzlich Mehrdeutigkeit und Machtunterschiede.

Start-Situation

Kurz vor dem Referat

Sam steht vor dem Klassenraum. Der Bauch fühlt sich eng an. Sams Hände sind feucht.

Noor fragt: „Was ist los?“

Sam sagt: „Ich weiß nicht. Ich will einfach weg.“

Was könnte Sam fühlen? Es kann mehr als eine passende Antwort geben.

Vorwissen

Was denkst du am Anfang?

Welcher Satz passt am besten?

Das ist keine Prüfung. Deine Einschätzung zählt nicht für den Fortschritt.

Vorbereitung

Wähle deinen Lernweg

Alle Wege führen zum gleichen Ziel. Du kannst später wechseln.

Gewählt: Standard.

Merksatz

Ein Gefühl ist keine Anweisung. Es liefert Informationen – was du tust, kannst du prüfen und entscheiden.

Wahrnehmen

Was könnte Sam fühlen?

Wähle eine mögliche Erklärung. Mehrere Antworten sind vertretbar.

Körperzeichen

Welche Zeichen stehen im Text?

Markiere nur die zwei Körperzeichen, die in der Situation wirklich genannt werden.

Zwei Körperzeichen auswählen

Sortieren

Gefühl, Gedanke oder Handlung?

Ordne jede Aussage zu. Nutze die Auswahlfelder.

Perspektiven prüfen

Gleiche Situation – verschiedene Gefühle

Noor deutet Sams Schweigen als Unhöflichkeit. Sam ist jedoch so nervös, dass Sprechen gerade schwerfällt. Welche Erklärung ist fair?

Trennen

Gefühl – Bedürfnis – Handlung

Ordne die drei Sätze richtig zu.

Sicher entscheiden

Was kann Sam jetzt tun?

Vergleiche Sicherheit, Respekt und Umsetzbarkeit.

Kommunikationslabor

Eine klare Nachricht bauen

Welcher Satz benennt Gefühl und Wunsch, ohne jemanden anzugreifen?

Satzstarter: Ich fühle mich …, weil mir … wichtig ist. Ich wünsche mir …

Handlungswissen-Check

Was hilft in einer unklaren Situation?

Beantworte fünf kurze Fragen. Danach erhältst du eine sachliche Rückmeldung.

1. Kann man ein Gefühl von außen sicher erkennen?
2. Was ist ein Gefühl?
3. Was ist eine Handlung?
4. Welche Reaktion ist respektvoll?
5. Was gilt bei starken Gefühlen?
Bleibt privat

Freiwillige Reflexion

Du kannst zu Sam schreiben oder das Feld leer lassen. Der Text wird nicht gespeichert und nicht übertragen.

Privater Bereich: nicht im Fortschritt, nicht in der Abgabe.

Abschluss

Deine Einschätzung

Ich kann Gefühle in einer erfundenen Situation genauer beschreiben:

Transfer: Im Schulalltag kannst du zuerst ein Gefühl als Vermutung benennen, dann nachfragen und erst danach handeln.

Freiwillige Abgabe

Ergebnis übermitteln

Übertragen werden nur Lernweg, Bearbeitungsstand, Antworten des Wissenschecks und Lernindikatoren. Deine private Reflexion wird niemals übertragen.

Ob Name und E-Mail verwendet werden dürfen, richtet sich nach den Regeln deiner Schule. Ohne E-Mail kann das Ergebnis trotzdem gespeichert werden.

Vorschau der übertragenen Kategorien
Noch keine Vorschau erstellt.
Noch nicht gesendet.

Einordnung und Hilfe

Geprüfte Grundlagen

Das Modul ist Bildung und Prävention. Es ersetzt keine Beratung, Therapie, Diagnose oder Gefährdungseinschätzung.

Quellen anzeigen